Das Blog für trnd-Projektteilnehmer: Hier gibt's die aktuellen Projektnews und Diskussionen rund um das trnd-Projekt PAYBACK Blog.

Archive for December, 2006

Interview: “nichts für schwache Web 2.0 Gemüter”.

Sven Wiesner hat auf seinem Blog ein wirklich lesenswertes Interview mit einer Freundin veröffentlicht, die er zum PAYBACK Blog Projekt befragt hat. Die Antworten sind wirklich interessant zu lesen: man kann sehr genau miterleben, wie eine Person reagiert, die kein gesteigertes Interesse daran hat, dass sich Unternehmen im Internet dem Dialog und dem Austausch öffnen.

Ich vermute einerseits, dass es sehr viele Leute gibt, die ähnlich denken. Andererseits ist das aber auch überhaupt kein Problem. Denn ich würde annehmen, dass die meisten, die sich mit Blogs und Web 2.0 beschäftigen, auch eine Weile gebraucht und sich der Sache langsam genähert haben. Sich in eine dialogorientierte Marketingwelt hineinzufinden, ist für viele Kunden genauso ungewohnt wie für die Unternehmen selber auch. Daher haben die Unternehmen, die heute bereits damit anfangen, einen großen Vorteil - sie sind schon für die Herausforderungen aufgestellt, wenn eine Mehrheit der Leute erwartet, dass man ein Unternehmen auch über ein Blog erreichen kann.

Wie geht man auf einem Blog mit Kritik um?

Nachdem wir im letzten Post sehr ausführlich über Authentizität, und dann im Anschluss darüber diskutiert haben, wer auf einem Corporate Blog bloggen sollte, wäre jetzt interessant zu erfahren, wie Ihr den Umgang mit Kritik seht. Unternehmen machen Marketing und sind daher natürlich immer daran interessiert, ihr Angebot im besten Licht dargestellt zu sehen. Fast so ein wenig, wie wenn man als Single zu einer Party geht. Da möchte man nicht, dass jemand erzählt, dass man Mundgeruch hat, oder dass man zu Wutausbrüchen neigt. Denn man möchte ja “im Markt” als attraktiv wahrgenommen werden.

Andererseits: auch Unternehmen sind genau so menschlich, wie die Menschen, die in ihnen arbeiten. Und deshalb machen sie auch Fehler, und deshalb sind Produkte und Angebote manchmal fehlerhaft. Oder sie gefallen Menschen nicht, aus welchen Gründen auch immer. Blogs sollten authentisch und echt sein sein, und damit müssen sie auch Kritik vertragen.

Damit haben wir ein Problem: Marken wollen attraktiv sein, aber sie wollen auch authentisch kommunizieren. Wie kann man mit diesem Problem umgehen?

(Vielleicht noch eine Bitte: Versucht in Euren Kommentaren beim Thema zu beiben… ;-))

Feedback und Fragen zur ersten Umfrage

Zum letzten Eintrag und zu unserer Umfrage hat es ein wenig Kritik gegeben. Dazu wollte ich in einem eigenen Eintrag reagieren, da mir das sinnvoller erscheint. Nach meinem Verständnis gibt es zwei Hauptkritikpunkte, die ich hiermit zu entkräften versuchen will:

1. Wie könnt Ihr nach Kategorien fragen, wenn grundsätzliche Fragen zum Blog noch nicht geklärt sind?

Die Antwort auf diese Frage ist recht einfach - die Kategorien sollten nicht im engeren Sinne als die konkreten Kategorien verstanden werden, die notwendigerweise genau so auf dem Blog abgebildet werden müssen (aber können). Sondern es ging uns darum, dass wir die Themen, die aus unserer Sicht möglich sind, einfach mal als Kategorien vorschlagen wollten. Und durch Eure Votes wollten wir wissen, was aus Eurer Sicht für so ein Blog wichtig ist. Auf diese Weise schaffen wir zwei Dinge: wir erfahren, welche Inhalte von der Blog Community von einem PAYBACK Blog erwartet werden. Und wir sehen, für welche Zielgruppe wir im Netz mit so einem Blog arbeiten werden. D.h. wir versuchen genau das zu erreichen, was einige von Euch dort gefordert haben: dass wir ein grundlegendes Verständnis vom Blog und seinem Publikum aufbauen. Genau das tun wir, indem wir die Inhalte bestimmen. Und die offenen Fragen sind eben dafür gedacht, dass man auch noch ganz andere Dinge oder Ergänzungen vorschlagen kann.

2. Wie soll man sich durch die ganzen Kommentare durcharbeiten?

Das ist allerdings ein gerechtfertigter Punkt. Denn wir sind selber ein wenig überrascht, wie enorm viel Input von Euch kommt! Damit hatten wir so auch nicht ganz gerechnet… Leider kann ich niemandem das Lesen der Gedanken seiner Kollegen hier bei trnd abnehmen, denn wenn man gemeinsam diskutieren will, dann muss man eben auch die Gedanken der anderen kennenlernen. Wer sich bei der Diskussion zurückhalten will, muss sich dann wohl (leider) auf die Befragungen beschränken.

Ich werde mich bemühen, heute nachmittag noch ein Posting zu einem neuen Diskussionsthema zu schreiben. Allerdings bin ich hier in Paris bei einer Konferenz und das WLAN bricht ständig zusammen - bitte habt also ein wenig Geduld… Ich bemühe mich…

Los gehts mit der ersten Umfrage!

In der ersten Umfrage wollen wir erfahren, welche Inhalte Eurer Meinung nach für das Corporate Blog von PAYBACK wichtig sind. Um dazu Eure Meinungen einzuholen, stellen wir Euch eine Sammlung von Themen vor, die wir zusammengestellt haben. Ihr könnt dann, ganz wie bei PAYBACK, Punkte vergeben und uns damit zeigen, welche Themen aus Eurer Sicht wichtiger und welche weniger wichtig sind. Außerdem freuen wir uns über Anregungen zu weiteren Kategorien und Inhalten, die Ihr Euch in einem PAYBACK Blog wünschen würdet. Also dann – auf zur ersten Umfrage im trnd Mitgliederbereich!

Berichte beim PAYBACK-Blog-Projekt.

Hier noch kurz eine Anmerkung zum Thema “Berichte”, weil wir dazu eine Anfrage bekommen haben: Normalerweise ist es ja so, dass alle trnd-Projekte immer auch über die Berichte laufen, in denen Ihr uns wissen lasst, wem ihr von einem neuen Produkt erzählt habt, was ihr mit Freunden oder Bekannten getestet habt, und wie das ankam. Bei diesem Projekt lässt sich das ja nicht ganz genauso machen, denn während das Projekt läuft, gibt es ja noch nichts zum Angucken, Testen, Zeigen. Dennoch haben wir die Berichte-Funktion freigeschaltet. Denn uns würde natürlich schon interessieren, ob Ihr auch mit anderen Leuten über das Thema Corporate Blogging und PAYBACK sprecht, was die davon halten, etc. Wenn Ihr also sozusagen ein wenig “Marktforschung” machen solltet und dabei interessante Anregungen und Ideen bekommt, dann immer her mit den Berichten! Und Punkte gibt’s dafür natürlich auch! :-)

Erstes Diskussionsthema: Authentizität?

Erst einmal ganz herzlichen Dank für das große Feedback und die vielen kurzen Grüße beim letzten Eintrag von TheK - wir freuen uns sehr darüber, wie enthusiastisch Ihr alle dabei seid! Wie von TheK erwähnt, wird es heute noch mit der ersten Befragung losgehen. Bis dahin möchte ich schon mal mit einer ersten Frage an die Runde hier auf dem Blog beginnen, die ich sehr gern im Zusammenhang mit Corporate Blogs diskutieren würde: Wie sieht es aus mit der Authentizität bei einem Corporate Blog?

Vor zwei Tagen habe ich das Thema Authentizität mit anderen bei einer Podiumsdiskussion in München besprochen, und was das für Marken bedeutet. Es war gar nicht leicht, das gemeinsam zu klären. Mich würde jetzt interessieren, was das konkret für Blogs heißt: ein Blogger schreibt ja eigentlich fast immer aus einer sehr eigenen persönlichen Sicht, bemüht sich dabei sowohl glaubwürdig als auch authentisch - also sich treu - zu sein. Wenn nun ein Unternehmen bloggt, wie soll das da aussehen? Ist es für Leser eines Blogs interessant, wenn Menschen aus dem Unternehmen auch über Menschliches und Persönliches schreiben, also z.B., dass lange gearbeitet wurde, weil ein großes Projekt fertig werden musste? Oder ist das eher langweilig, und auf dem Unternehmensblog sollte eher mit einer nüchternen Sprache über Fakten und Neues aus dem Unternehmen berichtet werden? Wie seht Ihr das? Wie muss der “Tonfall” auf einem Corporate Blog sein, damit es authentisch wirkt und zugleich Spaß macht und interessant ist?

Eure Ansprechpartnerin bei PAYBACK.

Liebe Blogexperten,

ich freue mich sehr, dass wir von PAYBACK Euch zusammen mit trnd als Roll-out Team gewinnen konnten. Das PAYBACK Programm ist nach den Vorstellungen der Mitglieder auf- und ausgebaut. Wir befragen sie z.B. regelmässig, welche neuen Partner und Funktionen sie sich wünschen. Deshalb lag es nahe, auch beim neuen Blog entsprechend vorzugehen: Wie muss es gestaltet sein, dass es Bloggern Spaß macht und auf Akzeptanz stößt?

Nina Purtscher, PAYBACK

Mit Eurer kreativen Unterstützung und ehrlichen Meinung wird uns das hoffentlich gelingen. Kurz zu mir: Manche von Euch kennen mich noch von unserem trnd-Projekt vom Dezember 2005, mein Name ist Nina Purtscher, ich bin Pressesprecherin von PAYBACK und mit Euch zusammen im Team. Ich freue mich auf die nächsten Wochen - und bin neugierig, wie unser Blog aussehen wird, wenn wir in 2007 auf payback.de starten!

Projekt gestartet!

Herzlich Willkommen beim PAYBACK Corporate Blog Roll-Out-Team. Hier schonmal Platz für allgemeine Diskussionen und fröhliches Hallo-Sagen. Morgen am Freitag gibts auch schon die erste Umfrage!

Bewerbungsphase beendet, Projektstart Donnerstag.

Kurz eine aktuelle Meldung - die Bewerbungsphase ist abgeschlossen, wir sind gerade dabei die Bewerbungen zu sichten. Es ist schon erstaunlich, wieviele trnd-Partner Ahnung von Blogs haben, selber Blogs betreiben, sich Meinungen zum Thema Blogs gebildet haben. Und andererseits, wieviele Partner sich für PAYBACK interessieren und das Unternehmen beim Blog Launch tatkräftig unterstützen wollen. Das wird ein spannendes Projekt!

Dottore, aka Martin Oetting

Ich nehme die Gelegenheit mal gleich zum Anlass, mich hier kurz vorzustellen. Mein trnd-Partnername ist Dottore, aber eigentlich bin ich Martin Oetting, der ja seit kurzem nun auch bei trnd mitmischt, wie von .rob im trndblog neulich geschrieben! Bislang noch im Hintergrund, nun aber geht’s richtig los - das PAYBACK-Blog-Projekt ist das erste, das ich gemeinsam mit Euch allen betreuen werde. Ich beschäftige mich seit Anfang 2005 mit Blogs, da habe ich mein eigenes Blog ConnectedMarketing gestartet. Dass ich nun im Zusammenhang mit dem PAYBACK-Projekt mit so vielen interessierten und kenntnisreichen Leuten das Thema “Corporate Blogging” diskutieren kann, freut mich besonders!

Ach so, eins noch: “Dottore” heiße ich nicht, weil ich den Doktortitel schon habe… Das dauert noch ein Weilchen… Sondern, weil der .rob mich immer so nennt. ;-) Und genau genommen ist das auch nicht verkehrt, denn in Italien darf sich Dottore nennen, wer einen Hochschulabschluss hat. Und den habe ich. ;-)